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Museum Tirpitz in Blavand – drei multimediale Ausstellungen unter einem Dach

Blick in das Museum Tirpitz in BlavandAus der Dauerausstellung "Geschichten der Nordseeküste" (Foto: Colin Seymour Jr.)Ein Museum von Weltrang ist das Museum Tirpitz, das im Juni 2017 im dänischen Blavand an der Nordseeküste eröffnet wurde. Gleich zum Start zeigte es sich außerordentlich erfolgreich, denn mehr als 170000 Besucher:innen haben in den ersten fünf Monaten den umgestalteten Weltkriegsbunker besucht. Das multimediale Museum TIRPITZ beherbergt drei Ausstellungen zu den Themen Weltkriegsgeschichte (Ein Heer aus Beton - En hær af beton) und Geschichte der dänischen Nordsee (Verborgene Geschichten der Nordseeküste - Den skjulte vestkyst), außerdem ist Dänemarks größte Bernsteinsammlung unter dem Titel „Das Gold des Meeres“ (Havets guld) im Museum zu sehen. Untergebracht sind sie in einem modernen Multifunktionshaus des dänischen Architekturbüros BIG neben dem Tirpitz-Bunker des Atlantikwalls.

Der 2500 Quadratmeter große Museumsbau aus Glas und Beton fügt sich perfekt in die unter Naturschutz stehende Dünenlandschaft ein. Von seinem begehbaren, mit Strandhafer gedeckten Dach führt der Blick ins Museumsinnere und über die endlose Weite von Meer und Strand. Über einen unterirdischen Tunnel des Neubaus gelangen Besucher zudem zur vierten ständigen Ausstellung im alten Tirpitz-Bunker, die die Geschichte des Atlantikwalls veranschaulicht.

Überall an der dänischen Nordseeküste sind auch heute noch Bunker des ehemaligen Atlantikwalls zu finden, der Tirpitz-Bunker ist einer der größten von ihnen. Die 1944 begonnene Artilleriefestung Tirpitz sollte als Teil des sogenannten Atlantikwalls den nahe gelegenen Hafen von Esbjerg schützen, wurde aber nie fertiggestellt.

Das TIRPITZ-Museum soll junge und erwachsene Besucher:innen mit auf eine Zeitreise in die Wirren des Krieges nehmen und anhand persönlicher Geschichten zum Nachdenken über Gut und Böse, Liebe und Hass, Widerstand und Anpassung anregen. Die Ausstellungen zur Geschichte der Westküste und ihrer Naturschätze verbinden zudem die Weltgeschichte mit der lokalen Vergangenheit.

Im November 2017 erhielt das Tirpitzmuseum den renommierten Internationalen Design und Communication Award in Gold für die beste Szenografie einer ständigen Sammlung, die von Tinker imagineers entworfen wurde. Die IDCA Awards, die herausragende Leistungen in Design und Kommunikation im Museums- und Kunstsektor auszeichnen, werden von einer Jury vergeben, deren Mitglieder aus den Bereichen Design, Kommunikation und Markenstrategie im Museums- und Kunstsektor stammen.

Außenansicht Museum TirpitzBlick in die Glasfront des Tirpitz-Museums (Foto: Colin Seymour)

Ort

Museum Tirpitz
Tirpitzvej 1
DK-6857 Blåvand
www.tirpitz.dk

Öffnungszeiten

Täglich 9.00 - 19.00 Uhr (1. Juli – 15. August)
Täglich 10.00 - 17.00 Uhr (in der übrigen Zeit)

Eintritt / Tickets

145 DKK (ca. 19,50 Euro)
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freier Eintritt

Tipps & Empfehlungen

Café und Museumsshop

Ausstellungstipp Museum Tirpitz

Neue Ausstellung im Museum Tirpitz: Das letzte Mammut – der erste Mensch

Die neue Sonderausstellung „Das letzte Mammut – der erste Mensch“ im Museum Tirpitz bei Blåvand zeigt ab dem 15. Oktober das Leben an der dänischen Nordseeküste vor 14000 Jahren. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Eiszeitmädchen Ayla und ihr Aufwachsen in der Steppentundra. Die Sonderausstellung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren und deren Familien. Die Sonderausstellung „Das letzte Mammut – der erste Mensch“ ist bis August 2023 geöffnet.

Im ersten Teil der Sonderausstellung trifft man das Eiszeitmädchen Ayla und ihren Klan auf dem Weg nach Norden, um Nahrung zu finden. Auf ihrer Reise begegnet sie den beeindruckenden Tieren der Eiszeit: Mammuts, Auerochsen, Säbelzahntiger und Höhlenhyänen. Per Audioguide erzählt Ayla vom Jagen, der Nahrungssuche, den Wohnstätten des Klans und ihrem Alltag als Kind. Im zweiten Teil der Ausstellung zeigen die dänischen Youtuber Jonas und Line von „Naturnørd“ archäologische Funde und ihre Geschichte. Audioguide und Filme der Ausstellung sind jeweils auf Dänisch, Deutsch und Englisch zu hören und zu sehen.