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Schöner Campingplatz am See mit vielen Freizeitmöglichkeiten ...

Thermen-Tour Bayerisches Golf- und Thermenland - Kurort Bad Gögging im Hopfenland Hallertau

Thermen-Tour Bayerisches Golf- und Thermenland - Bad GöggingBlick aus der Luft auf die Limes-Therme (Foto: Limes-Therme / DLU Brunswig) Die Thermen-Tour Bayerisches Golf- und Thermenland führt nach Bad Gögging. Der Kurort liegt mitten im Hopfenland Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Die Landschaft ist geprägt von Hopfenstangen mit der bayerischsten aller Pflanzen, die die hervorragenden Biere der Region würzt oder wohltuender Bestandteil der Hopfenwellness ist.

Bad Gögging liegt im „Bayerischen Golf- und Thermenland", das mit den Destinationen Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald und Bayerischer Jura zur Region Ostbayern gehört. Zum „Bayerischen Golf- und Thermenland" gehören neben dem Kurort Bad Gögging die Heil- und Thermalbäder Bad Füssing, Bad Birnbach, Bad Griesbach und Bad Abbach.

In Bad Gögging besteht die Möglichkeit, Wellness-, Natur- und Gesundheitsurlaub zu kombinieren. Limes-Therme, mehrere Reha-Zentren und Kurkliniken sowie das medizinische Fachpersonal bieten den Gästen qualitativ hochwertige und vielseitige Therapiemaßnahmen. In Bayern gibt es keinen weiteren Kurort, der drei Naturheilmittel aus eigenen Vorkommen anbieten kann, nämlich Thermalwasser, Naturmoor und Schwefelquellen. Sie sind gut für die Gelenke und den Stoffwechsel, helfen bei Erschöpfung und pflegen die Haut ganz natürlich ohne Chemie. Schon die Römer wussten die heilende Wirkung des Thermalwassers zu schätzen. Unter Kaiser Trajan entstand vor 2000 Jahren in Bad Gögging eine der größten Thermen nördlich der Alpen.

Ein Blick in die Geschichte. Seit 1919 darf sich der bayerische Kurort „Bad Gögging“ nennen. Historisch betrachtet war das Jahr 1919 ein ganz besonderes. So wurde in Paris die Basilika Sacre Coeur eingeweiht, die Bavaria Film wurde gegründet, Südtirol trennte sich von Österreich und wurde italienisch, die Frauen erhielten Wahlrecht, und an der Universität Wien wurden erstmals Frauen zugelassen. In Gögging war es eine Frau, die dazu beitrug, dass dem Ort der Bäderstatus verliehen wurde. Die 24-jährige Betty Hauber übernahm 1908 mit dem Römerbad das erste Kurhaus in Gögging. Sie setzte sich für den Schutz der Schwefelquellen ein und ebnete damit den Weg für die Anerkennung des Kurortes als „Bad“.

Vor den Toren von Bad Gögging liegt das Freizeitparadies Altmühltal und Hallertau. Radler und Wanderer finden hier ausgezeichnete Wege und Routen in alle Himmelsrichtungen. Die Radwege sind gut gekennzeichnet und führen durch Donaulandschaften - und je nach Jahreszeit vorbei an Hopfengärten mit blühenden Dolden oder Spargelfeldern. Auch das Kloster Weltenburg ist gut zu erreichen. Das barocke Kloster liegt am Donauufer nur ein paar Meter vom Donaudurchbruch entfernt. In der ältesten Klosterbrauerei der Welt können die Radler und Wanderer im lauschigen Biergarten sitzen und das süffige dunkle Klosterbier genießen. In Bad Gögging treffen die schönsten Fernwanderwege Bayerns aufeinander - unter anderem der Donau-Panoramaweg, der Ostbayerische Jakobsweg, der Europäische Pilgerweg Via Nova und der Altmühltal-Panoramaweg.

  • Besucher*innen finden alles Wissenswerte rund um den Aufenthalt auf der Internetseite der Tourist Information Bad Gögging: www.bad-goegging.de
  • Tipps zur Region erhalten Sie auch beim Tourismusverband Ostbayern e.V.: www.ostbayern-tourismus.de

Hopfengärten - soweit das Auge reicht

Im September dreht sich alles um den Hopfen in der Region um Bad Gögging. In den Hopfengärten recken sich die bis zu sieben Meter hohen Hopfenstangen, die „bayrischste“ aller Pflanzen. Hier in der Hallertau liegt das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Nicht nur BierliebhaberInnen werden angelockt, längst hat der Hopfen seinen Platz auch im Wellness- und Gesundheitsangebot gefunden. So können Sie Bier und Hopfen mal ganz anders genießen. Wie wäre es mit einem prickelnden Bierbad oder einer aromatisch duftenden Hopfenöl-Massage. Das fühlt sich gut an und ist auch gesund. Hopfen ist neben Baldrian eines der wichtigsten pflanzlichen Mittel gegen nervöse Erregung, Einschlafstörungen und leichte Depressionen.

Rund um den Hopfen geht es auch bei Hopfenbotschafterin Elisabeth Stiglmaier. Ihre Erlebnisführungen sind eine Hommage an die Heil- und Würzpflanze, die seit circa 1000 Jahren in der Hallertau angebaut wird. Auch werden von Manufakturen und Köchen kulinarische Akzente rund um das Hanfgewächs gesetzt. Als Kultstätte des Bieres ist die Brauerei Kuchlbauer in Abensberg bekannt. Auf den Etagen des Kuchlbauer-Turms, einem Projekt des Künstlers Friedensreich Hundertwasser, wird bayerische Biertradition vorgestellt. Ein Muss für Bierfreunde ist ein Besuch von Kloster Weltenburg, der ältesten Klosterbrauerei der Welt direkt an der Donau. In der Klosterwirtschaft und im schattigen Biergarten wird die Historie von fast einem Jahrtausend höchster Braukunst lebendig. In der Hopfensecco-Manufaktur Holled´Auer kombiniert Hildegard Heindl Qualitätsweine mit feinstem Hopfenaroma. Auch Sekt und Liköre gehören zum Sortiment. In der Manufaktur Lutzenburger wird Hopfen in Schokolade oder Pralinen verarbeitet. Auf speziellen Themenwegen, wie die Hopfen-Runde oder der Stromtreter-Abenstal-Holledau-Tour, können Sie einiges über die Kulturpflanze erfahren.

Der Donaulimes ist UNESCO Weltkulturerbe

500 Jahre lang war die Donau die Grenze des Römischen Reichs. Beeindruckende Spuren des damaligen Lebens sind heute am sogenannte nassen Limes zu finden, u.a. Überreste militärischer Anlagen, Siedlungen, Kastelle sowie Gegenstände des römischen Lebens, Artefakte der Kultur und der Bräuche. Zwischen Bad Gögging und der Dreiflüssestadt Passau gibt es eine Reihe ganz besondere Stätten römischer Geschichte, die seit Juli 2021 zum UNESCO Welterbe gehören.

Dazu gehören das historische Heilbad in Bad Gögging, das Heiligtum auf dem Weinberg bei Eining, das Kleinkastell Weltenburg-Am Galget bei Kelheim, die Befestigungsmauern des Legionslager Regensburg mit Porta Praetoria und den Ausgrabungen unter dem Niedermünster, das frühere Ostkastell III und die Überreste des Kastells auf dem Kirchhügel von St. Peter in Straubing, die nicht ausgegrabenen Teile eines hölzernen Amphitheaters und eine anschließende Fläche der zivilen Kastellsiedlung der mittleren Kaiserzeit in Künzing sowie das Römermuseum Kastell Boiotro in Passau, das teilweise auf den Fundamenten des spätrömischen Kastells Boiotro steht. Die fünf Römermuseen Kelheim, Regensburg, Straubing, Künzing und Passau, die in unmittelbarer Nähe zu den Welterbeteilstätten liegen, setzen die römische Geschichte damit wissenschaftlich fundiert und museal in Szene.

Bad Gögginger Touren-Tipps

AktivurlauberInnen finden in dem niederbayerischen Kurort viele schöne Themen- und Fernradwege, die durch weite Donaulandschaften und grüne Hopfengärten führen, vorbei an Relikten der Römerzeit und zu gemütlichen Biergärten.

Hallertauer Hopfentour zum Bierkunstort Abensberg

Ab Bad Gögging folgt man der Hallertauer Hopfentour auf einer Teilstrecke zum Bierkunstort Abensberg mit Kuchlbauer’s Bierwelt. Schon von weitem ist der Kuchlbauer-Turm, der nach Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser erbaut wurde, zu sehen. Gleich daneben lockt der Biergarten mit traditionellen Bieren und deftigen Brotzeiten.

Auf dem Rad zum UNESCO-Weltkulturerbe Limes

Die 24 Kilometer lange Römer-Tour mit Biergarten-Einkehr führt ab Bad Gögging zum wiedererrichteten Limes-Wachturm bei Hienheim und dem Kohortenkastell Abusina bei Eining, das zum UNESCO-Weltkulturerbe Limes zählt.

Zu Fuß durch das Herz der Hallertau

Entlang der duftenden Hopfengärten der Hallertau und erfrischenden Wäldern führt eine neun Kilometer lange, leichte Wanderung auf der „Hopfen-Runde“. Tipp: Nehmen Sie ein Hopfenblütenbad in der Limes-Therme.