womos.info empfiehlt: Maasholm / Schlei
Hier gibt es die besten Fischbrötchen ...
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womos.info empfiehlt: Langballigau
Historische Wanderung an der Flensburger Förde ...
womos.info empfiehlt: La Plage de Beauduc
Sehenswerter Strandabschnitt in Südfrankreich (leider keine Womos mehr erlaubt) ...
womos.info empfiehlt: Großenbrode
Stellplatz Reise - netter Platz, verkehrsgünstig gelegen ...
womos.info empfiehlt: Tankumsee / Gifhorn
Schöner Campingplatz am See mit vielen Freizeitmöglichkeiten ...

Tipps für Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und Veranstaltungen in Celle

Celle - Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und VeranstaltungenDas Celler Schloss im Spätherbst (Foto: Celle Tourismus / CTM GmbH)Celle in der südlichen Lüneburger Heide verfügt über einzigartige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten, abwechslungsreiche Möglichkeiten für Ausflüge und eine bunte Mischung an Veranstaltungen.

In Celle steht Europas größtes zusammenhängendes Fachwerkensemble mit über 500 restaurierten Häusern und interessanten Bauten. Am Rande der Altstadt liegt das Welfen-Schloss mit Schlosstheater und Residenzmuseum. Weitere Attraktionen sind u.a. die Stadtkirche, das alte Rathaus mit Weserrenaissance-Giebel, die Synagoge, das Hoppener-Haus, die Kalandgasse, das Stechinellihaus, der Alte Marstall, das Marienwerder Zimmer, die Rosche Villa, der Französische Garten, das Niedersächsische Landgestüt oder das Orchideenzentrum Wichmann.

Zu den beliebten Veranstaltungen in Celle gehören der WASA-Lauf, die Jazz-Streetparade, der Weinmarkt, die Hengstparade und der Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmarkt in der Kulisse der Altstadt ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

Zum Kennenlernen der Residenzstadt Celle werden regelmäßige Stadtführungen, Stadtrundfahrten mit der Kutsche oder mit dem City-Express, Kirchturmbesteigung, Schifffahrten auf der Aller, Rad- und Wandertouren in die Region u.v.m. angeboten.

Handwerkerhaus

Handwerkerhaus in der Celler Altstadt

Das Handwerkerhaus in der Bergstraße 12 in der Celler Altstadt ist ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Schneider, Schuster, Maler, Knochenhauer und Bäcker gingen hier ihrem Handwerk nach und verkauften ihre Waren. Heute beherbergt es das Geschäft „Alter Provisor“, in dem Eigentümerin Dörte Hirschfeld den gleichnamigen Kräuterlikör nach einem uralten Geheimrezept der ehemaligen Rats-Apotheke Celle herstellt.

Die heutigen Eigentümer restaurierten das Haus mit hohem Aufwand und viel Liebe. 2013 begannen sie mit dem Rückbau der Wandverkleidungen. Zunächst kamen originale Steinfliesen, Sandsteinplatten und Dielenfußböden zum Vorschein. Das alte Haus ist jedoch in jeder Beziehung eine wahre Schatztruhe. Während der Sanierung wurden in den Holzbalken des rund 400 Jahre alten Fachwerkhauses Löcher gefunden, die mit Opfergaben der damals am Bau beteiligten Handwerker gefüllt waren. Dieser sogenannte Hausschutzzauber ist ein alter Handwerkerbrauch, der Haus und Bewohner schützen sollte. Für Fachleute war das eine kleine Sensation, denn solche Verpflockungen sind eher in der Schweiz als Schutzzauber gegen Pest und Unglück bekannt. In Deutschland werden sie nur sehr selten gefunden. Die Entdeckung in der Celler Altstadt ist daher ein wahrer Glücksfund.

Handwerkerhaus Alter Provisor in CelleDas Haus in der Bergstraße 12 in der Celler Altstadt (Foto: Dörte Hirschfeld / Alter Provisor)

Übrigens: Im Herbst 2020 wurde Dörte Hirschfeld für die „außerordentliche und sensible Sanierung“ - so die Jury der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. - mit dem Deutschen Fachwerkpreis ausgezeichnet. Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. trägt zur Erhaltung des kulturellen Erbes bei und lobt alle fünf Jahre den Deutschen Fachwerkpreis aus. Der Deutsche Fachwerkpreis zeichnet vorbildliche Sanierungen von Fachwerkgebäuden aus.

Residenzmuseum

Residenzmuseum im Celler Schloss

Das Celler Schloss gehört zu den bedeutenden Residenzen in Deutschland. Seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Am Celler Schloss ist sehr gut die Entwicklung europäischer Residenzkultur über die Jahrhunderte zu erkennen. Die Residenzschlösser waren regionale Mittelpunkte und hatten eine große Bedeutung und Strahlkraft in der sie umgebenden Landschaft.

Das Residenzmuseum veranschaulicht das in seiner sehenswerten Ausstellung. So werden in den Schlossräumen kostbares Inventar präsentiert, und Besucher*innen erfahren zugleich, was eine Residenz ausmachte. Außerdem gibt es Wissenswertes zur allgemeinen Schlösser- und Residenzkultur. Die Renaissance-Kapelle, das bis heute bespielte Barocktheater sowie die prächtigen Paradegemächer im Celler Schloss sind europaweit bekannt.

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Residenzmuseum im Celler Schloss, Schloßplatz 1, 29221 Celle
  • Wann: Di - So 10.00 - 17.00 Uhr (Mai bis Oktober) :: Di - So 11.00 - 16.00 Uhr (November bis April)
  • Wieviel: Erwachsene 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro, Kinder und Schüler*innen freier Eintritt
  • Wer: Kontakt unter Fon (05141) 9090850 oder Email counter.schloss(at)celle-tourismus.de sowie mehr Informationen auf der Homepage www.residenzmuseum.de

Bomann-Museum

Bomann-Museum - Regional- und Stadtgeschichte aus Niedersachsen und Celle

Das Bomann-Museum ist eines der größten und bedeutendsten Museen in Niedersachsen. Es liegt zentral in der Celler Innenstadt gegenüber vom Celler Schloss. Die Ausstellungen befassen sich mit niedersächsischer Volkskunde und Kulturgeschichte sowie mit der Celler Regional- und Stadtgeschichte. Das Museum wurde 1892 als "Vaterländisches Museum" gegründet. 1923 wurde es umbenannt in Bomann-Museum - und zwar nach dem damaligen Direktor Wilhelm Bomann. 2013 wurde das Museum komplett neugestaltet.

Bomann-Museum in Celle AußenansichtZentrale Lage des Bomann-Museums in der Innenstadt von Celle (Foto: Fotostudio Loeper, Celle)

Die Dauerausstellungen

Sechs Rundgänge führen durch die Dauerausstellungen. Einen Überblick über die Geschichte von Stadt und Region erhalten Besucher*innen anhand einer chronologischen Ausstellung und eines kurzen Films. Ein eingebautes Bauerhaus stellt Leben und Arbeiten im niederdeutschen Hallenhaus dar. Eine weitere Ausstellung befasst sich mit Landwirtschaft, Siedlungsstruktur und den Lebensbedingungen der Dorfbewohner*innen. Auch die Wohn- und Lebenssituationen in der Stadt und die Entwicklung des bürgerlichen Gemeinwesens werden beleuchtet. Die „Entdeckung“ der Heide durch Literaten und Maler und der seit 100 Jahren zunehmende Tourismus in der Region sind weitere Ausstellungsthemen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Thema Migration, das die Menschen auch schon früher bewegt hat und nicht erst in der heutigen Zeit. Der Verlust von Heimat und das Einfinden in einer fremden Gesellschaft waren aber damals wie auch heute die Probleme, mit denen Migranten sich beschäftigten.

Die weiteren Angebote

Im Bomann-Museum sind wechselnde historische und kulturgeschichtliche Sonderausstellungen sowie Präsentationen moderner Kunst zu sehen. Angegliedert sind zudem die Eberhard-Schlotter-Stiftung Celle und die Stiftung Miniaturensammlung Tansey. In der museumspädagogischen Abteilung finden Besucher*innen ein breit gefächertes Programm – vom Kindergeburtstag bis zum Künstler-Workshop. Ein Café und schöne Innenhöfe, die bei Veranstaltungen einbezogen werden, runden das Angebot ab.

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Bomann-Museum Celle, Schloßplatz 7, 29221 Celle
  • Wann: Di - So 11.00 - 17.00 Uhr, abweichende Öffnungszeiten an Feiertagen sind möglich
  • Wieviel: Einzelbesucher - Dauerausstellung und Sonderausstellungen 8,00 Euro :: ermäßigt - Dauerausstellung und Sonderausstellungen 5,00 Euro :: freier Eintritt für Kinder sowie Schüler*innen
  • Wer: Kontakt Museumskasse unter Fon (05141) 124540 und Email bomann-museum(at)celle.de sowie mehr Informationen auf der Homepage www.bomann-museum.de