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Ausflugtipp Stade - Das Alte Land im Herbst kennenlernen

1405Apfelernte im Alten Land (Foto: TourismusMarketing Niedersachsen GmbH - TMN / J. A. Fischer)Das Alte Land erstreckt sich südlich der Elbe von Stade in Niedersachsen bis nach Moorburg vor den Toren der Stadt Hamburg. Bestimmt wird das Bild der Region durch die großen reetgedeckten Fachwerkhäuser und die weitreichenden Obsthöfe mit ihren Plantagen. Das größte geschlossene Obstanbaugebiet Nordeuropas ist nicht nur im Frühling zur Obstblüte, sondern auch im Herbst zur Erntezeit Ziel für Ausflüge, Rad- und Wandertouren.

Die Äpfel gedeihen in der Region durch den Einfluss des milden, feuchten Seeklimas der Nordsee besonders gut und profitieren von einem ausgeglichenen Wasserhaushalt und ca. 1500 Sonnenstunden im Jahr. Dadurch entwickeln die Früchte eine dünne Schale und ein ganz besonderes Zucker-Säure-Verhältnis. Die Äpfel zeichnen sich durch eine gute Fruchtgröße aus und haben einen hohen Zuckeranteil.

Die Apfelernte beginnt bereits im September und dauert bis in den November hinein. Als erstes frisch gepflückt werden frühe Sorten wie Roter Gravensteiner, Delbarestivale und Jamba. Die Hauptsorten wie z.B. Elstar und Holsteiner Cox sowie die Clubsorte Red Prince® werden ab Mitte September geerntet. In dieser Zeit bieten auch die Hofläden die frisch gepflückten Äpfel in mehr als 30 Haupt- und sogenannten Clubsorten an. Neben erntefrischen Äpfeln werden auch Apfelchips, Apfelkonfitüren, Apfelgummibärchen oder frische Apfelsäfte und sogar Apfelsecco angeboten. Auf der Speisekarte der regionalen Restaurants und Cafés stehen süßer Apfelkuchen, Apfelaufläufe oder deftige Apfelpfanne und Apfel-Cordon Bleu.

Und auch auf den zahlreichen Hoffesten dreht sich alles um den Apfel. Die Altländer Apfeltage von September bis Oktober stellen ein besonderes kulinarisches Highlight dar. In seinem Rahmen findet u.a. der "Tag des offenen Hofes" statt. Verschiedene Obsthöfe bieten an einem Wochenende im September neben Obsthofführungen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein. Ein weiterer Höhepunkt im September ist das Apfelfest in Steinkirchen. Hier wird die neue Apfelkönigin des Alten Landes "Ollanner Appelkeunigin" gekrönt. Ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Shantychor, das legendäre Kuchenbuffet und verschiedene Kunsthandwerker warten zudem auf die Besucher.

Außerhalb dieser festen Termine bietet das Alte Land aber noch mehr Erlebnisangebote rund um das Thema Apfel. Auf zahlreichen Obsthöfen im Alten Land kann der Besucher auf Hofführungen Wissenswertes über den Obstanbau an der Niederelbe erfahren. Auch auf einer Erlebnisfahrt durch die Obstplantagen mit dem "Obsthof-Express" werden die Teilnehmer über alles vom Pflanzenanbau über fruchtschonende Ernte bis hin zur sauerstoffreduzierten Lagerung des Obstes über den Winter informiert. Und wer möchte, kann schließlich auf einigen Obsthöfen das „Apfeldiplom" oder das „Kleine Obsthofabitur" ablegen. Hierfür müssen die Besucher beim Äpfel schälen oder dem Erkennen verschiedener Apfelsorten ihr gerade erlangtes Wissen unter Beweis stellen.

Wer das Alte Land mit dem Fahrrad entdecken möchte, für den ist die „Obstroute" die ideale Strecke. Sie führt in zwei Schleifen von 36 und 37 km Länge durch die Region. Das Logo der Obstroute - der grüne Apfel und die rote Kirsche, abgebildet in einem roten Fahrradreifen - führen entlang der sich idyllisch zur Elbe schlängelnden Flüsschen Schwinge, Lühe und Este oder dem großen Strom selbst, vorbei an Kirsch- oder Apfelbäumen bis hin zur Hansestadt Stade und der Märchenstadt Buxtehude. Es geht vorbei an zahlreichen Obsthöfen und über idyllische Wege durch die Obstplantagen, über die weiße Hogendiekbrücke und zum Lühe-Anleger. Hier lohnt sich ein Blick über den Deich und zu den "dicken Pötten" auf der Elbe. In Jork ist der Besuch des "Gräfenhofes" ein "Muss". Zu den Öffnungszeiten des Jorker Rathauses ist dieses historische Gebäude auch für Besucher geöffnet. Ebenso sehenswert sind das Fachwerkensemble der "Bürgerei", die Kirchen in Jork und Borstel oder das "Museum Altes Land" sowie der neu gestaltete Obstlehrpfad. Die Hansestadt Stade und die Märchenstadt Buxtehude sind gute Ausgangs- oder Zielpunkte einer Tour auf der „Obstroute". Beide Altstädte bieten ein hanseatisches Flair und ganz besondere Shoppingerlebnisse. Buxtehude besticht u.a. durch die Mühle am Fleth, den Marschtorzwinger und den Stavenort. Für Stade sind Hansehafen, Schwedenspeichermuseum und Burggraben charakteristisch.

Der Elbe-Radwanderbus fährt von Ostern bis Anfang Oktober jedes Wochenende durch das Alte Land. Der Bus verkehrt ab Harsefeld über Horneburg, Stade, das Alte Land und Kehdingen bis hinauf nach Balje. Der Audio-Erlebnisguide "Hörgenuss im Elbe-Radwanderbus" informiert über Sehenswertes am Wegesrand. Die Fahrtzeiten sind so abgestimmt, dass Metronom, S-Bahn, Lühe-Schulau-Fähe, Moorexpress und EVB immer zeitnah verkehren und Wartezeiten somit vermieden werden. Der mitgeführte Fahrradanhänger bietet Platz für 16 Fahrräder, eine Reservierung ist nicht möglich. Die Kosten für eine Tageskarte betragen 4,00 Euro pro Person (ab sechs Jahren), eine Familienkarte (maximal zwei Erwachsene und drei Kinder bis 14 Jahre) ist für 9,00 Euro zu haben - Fahrradmitnahme inklusive. Abfahrtszeiten und weitere Infos unter www.elbe-radwanderbus.de.

Folgende Internetadressen bieten Informationen zur Apfelernte, zu Fahrradtouren auf der Obstroute, zum Elbe-Radwanderbus etc.:

(Quelle: TourismusMarketing Niedersachsen GmbH - veröffentlicht auf womos.info)