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Kulturangebote im Landesmuseum Oldenburg - Oldenburger Schloss, Augusteum und Prinzenpalais

Das Landesmuseum Oldenburg steht für vielfältige Kulturangebote. Zentral und gut erreichbar liegen Oldenburger Schloss, Augusteum und Prinzenpalais in der Nähe der Fußgängerzone. Die drei Museen liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

Oldenburger Schloss

Landesmuseum Oldenburg - Oldenburger Schloss, Augusteum, PrinzenpalaisRoter Salon im Oldenburger Schloss (Foto: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg / S. Adelaide)Das Oldenburger Schloss - ehemalige Residenz der Großherzöge von Oldenburg - ist Wahrzeichen der Stadt. Heute ist es Sitz des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und Museum. Der Grundstock für die Ausstellung des heutigen Museums besteht aus den ehemaligen großherzoglichen Sammlungen. Insgesamt zeigen ca. 800 kulturgeschichtliches Exponate die Entwicklung des Oldenburger Landes vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. In die Kunstgewerbesammlung wurden die Bestände des ehemaligen Kunstgewerbemuseums eingegliedert. Mittelalterliche Handschriften, Elfenbeinschnitzereien, Jugendstilensembles und Bauhausdesign sind Glanzlichter der Sammlung.

Zu den Höhepunkten eines Besuchs gehören die Prunkräume wie der große Schlosssaal, der Marmorsaal und verschiedene Salons. Besonderheit ist auch das Idyllenzimmer im Erdgeschoss. In diesem Raum befindet sich der Oldenburger Idyllenzyklus des Hofmalers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751 - 1829), der mit über 40 Gemälden vollständig erhalten ist.

Das weitere Angebot des Museums im Schloss umfasst Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen, Führungen, historische Kostümführungen und ein Veranstaltungsprogramm. Ein Audioguide in deutscher Sprache ist an der Museumskasse erhältlich.

Augusteum - Galerie Alte Meister

Augusteum Galerie Alte MeisterAusstellungsraum im Augusteum (Foto: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg / S. Adelaide)Das Augusteum wurde von 2013 - 2015 umfassend saniert und präsentiert sich heute als modernes Haus, das den internationalen Museumsstandards entspricht. Im Augusteum befindet sich die Galerie Alte Meister mit einer Sammlung italienischer, niederländischer, französischer und deutscher Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Im Erdgeschoss finden Besucher*innen vier thematisch gegliederte Räume mit den Schwerpunkten religiös geprägte Malerei des Spätmittelalters, die Portraitkunst des 16. Jahrhunderts, das niederländische „Goldene Zeitalter" und der europäische Hoch- und Spätbarock. Der imposante Galeriesaal im Obergeschoss steht für Sonderausstellungen zur Verfügung.

Tipp: Zur Galerie Alte Meister im Augusteum ist ein umfangreicher Katalog mit 528 Seiten und ca. 350 Abbildungen erschienen. Der Katalog rekonstruiert die gesamte Sammlung im Augusteum, spürt den verlorenen Werken nach und publiziert den noch in Oldenburg vorhandenen Bestand. Aufsätze zur Entstehung und Auflösung der Sammlung präsentieren die Forschungsergebnisse und bieten ein umfassendes Bild über die Gemäldegalerie Oldenburg.

Prinzenpalais - Galerie Neue Meister

Ausstellungsraum Prinzenpalais Galerie Neue MeisterBlick in die Ausstellung "Maler der Brücke in Dangst" (Foto: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg / S. Adelaide)Im Prinzenpalais ist die Galerie Neue Meister untergebracht. Die Sammlung enthält Malereien und Skulpturen der Klassischen Moderne. Vertreten sind die Meister der deutschen Romantik, die Worpsweder Künstlerkolonie, die impressionistischen Maler Corinth, Liebermann und Slevogt sowie die Brücke-Maler Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kircher und Emil Nolde mit einem bedeutenden Bestand an Werken.

Außerdem sind zu sehen Werke von Franz Radziwill. Das Landesmuseum Oldenburg besitzt die größte öffentliche Sammlung des Künstlers des magischen Realismus. Die deutsche Nachkriegskunst ist unter anderem mit Arbeiten der Informellen Kunst (abstrakte Kunst) sowie der Künstler der sogenannten Leipziger Schule vertreten.

Zu den Werken der Galerie Neue Meister gibt es einen Besucherführer, der einen umfassenden Überblick und Hintergrundwissen enthält.

Adresse

Oldenburger Schloss
Schlossplatz 1
26122 Oldenburg

Augusteum
Elisabethstr. 1
26135 Oldenburg

Prinzenpalais
Damm 1
26135 Oldenburg

Internet: www.landesmuseum-ol.de

Öffnungszeiten

Di - So 10.00 - 18.00 Uhr

Öffentliche Führungen:

Schloss - jeden 1. Sonntag im Monat 15.00 - 16.00 Uhr
Augusteum - jeden 2. Sonntag im Monat 15.00 - 16.00 Uhr
Prinzenpalais - jeden 3. Sonntag im Monat 15.00 - 16.00 Uhr

Tickets (3 / 2021)

Tageskarte (Schloss, Prinzenpalais und Augusteum) und Sonderausstellung 9,00 Euro - ermäßigt 6,00 Euro
Tageskarte (Augusteum und Prinzenpalais) 6,00 Euro - ermäßigt 4,00 Euro
Kinder und Jugendliche (7 - 17 Jahre) 2,00 Euro
Kinder und Jugendliche (7 -1 7 Jahre) Prinzenplais & Augusteum 1,50 Euro

 

Ausstellungstipp Augusteum

Konstruktiv, Konkret, Minimal

Konstruktiv, Konkret, Minimal - die Sammlung Hupertz

Oldenburg23Maschine von Willi Baumeister 1923-1924 (Foto: Karlheinz Grünke)Das Hamburger Ehepaar Stephan und Birgit Hupertz sammelt seit den 1960er Jahren schwerpunktmäßig abstrakte Kunst. Bis heute ist so eine beeindruckende Privatsammlung aus über 400 Werken von namhaften Künstlerinnen und Künstlern gewachsen. Mit rund 100 ausgewählten Meisterstücken aus der Sammlung Hupertz widmet sich das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg nun erstmals der ungegenständlichen Kunst der Moderne und Gegenwart.

Die große Überblicksschau richtet den Blick auf drei Bereiche: den Konstruktivismus, die konkrete Kunst und die in den 1970er Jahren aufkommende Minimal Art. Mit Arbeiten von internationalen Künstlerinnen und Künstlern wie Willi Baumeister (1889–1955), Carl Andre (*1935), Imi Knoebel (*1940) oder Ólafur Elíasson (*1967) spannt sie den Bogen vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Den Arbeiten gemeinsam ist ihre Loslösung von der Gegenständlichkeit – ein radikaler und bis heute nachwirkender Bruch in der Kunst der Moderne. Anschaulich spürt die Schau den unterschiedlichen Spielarten der Abstraktion in den verschiedenen Gattungen nach – von Malerei über Grafik bis hin zu dreidimensionalen Objekten.

Die Ausstellung Konstruktiv, Konkret, Minimal erkundet den ästhetischen Kern und die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke anhand der Themenbereiche Farbe, Raum, Figur, Zeit und Form. Die von Logik, Konstruktion, Analytik, Präzision, Mechanik und Reduktion geprägten Objekte verweisen auf sich selbst und können auch ohne Vorwissen sinnlich erfasst werden. In ihnen können ganz neue Themen und Funktionsweisen der modernen Kunst entdeckt werden. Zugleich lädt die Schau dazu ein, der Faszination des Kunstsammelns nachzuspüren: Wie kam das Ehepaar Hupertz dazu, Kunst zu sammeln und woher stammt ihre Faszination für moderne künstlerische Positionen? Mit ihrem geordneten Aufbau von Flächen, Linien und Farben sind die Werke der Sammlung Hupertz eine Hommage an die Schönheit und die Faszination der geometrischen Kunst.

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung

Josef Albers, Carl Andre, Horst Antes, Frank Badur, Willi Baumeister, Bernd und Hilla Becher, Mats Bergquist, Julius Bissier, Hartmut Böhm, Alan Charlton, Hanne Darboven, Jose Dávila, Felix del Marle, Jean Dubuffet, Walter Dexel, Thomas Deyle, Ólafur Elíasson, Günther Förg, Otto Freundlich, Martin Gerwers, Hermann Glöckner, Günter Haese, Heinrich Hoerle, Donald Judd, Hubert Kiecol, Imi Knoebel, Hannah Kosnick-Kloss, Curt Lahs, Horst Linn, Bernhard Luginbühl, Thilo Maatsch, Enzo Maiolino, Richard Nonas, Blinky Palermo, Kiko Pérez, Bridget Riley, Gerwald Rockenschaub, Willy de Sauter, Jo Schöpfer, Regine Schumann, Brigitte Stahl, Anita Stöhr Weber, Marthe Tour Donas, William Turnbull, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Andy Warhol, Klaus Martin Wolff

(Quelle: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg)

  • Wo: Augusteum, Elisabethstr. 1, 26135 Oldenburg
  • Wann: 5. Februar - 1. Mai 2022, Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
  • Wieviel: 9,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (0441) 40570-400 oder Email info(at)landesmuseum-ol.de sowie mehr Infos auf der Homepage www.landesmuseum-ol.de