womos.info empfiehlt: Maasholm / Schlei
Hier gibt es die besten Fischbrötchen ...
womos.info empfiehlt: Cuxhaven
Mit Blick auf die Elbmündung ...
womos.info empfiehlt: Langballigau
Historische Wanderung an der Flensburger Förde ...
womos.info empfiehlt: La Plage de Beauduc
Sehenswerter Strandabschnitt in Südfrankreich (leider keine Womos mehr erlaubt) ...
womos.info empfiehlt: Großenbrode
Stellplatz Reise - netter Platz, verkehrsgünstig gelegen ...
womos.info empfiehlt: Tankumsee / Gifhorn
Schöner Campingplatz am See mit vielen Freizeitmöglichkeiten ...

Naturerlebnisse im Tessin - Ausflüge und Aktivitäten von Radfahren über Wandern bis Klettern

Die vielfältigen Naturerlebnisse im Tessin laden ein, die Landschaft zu entdecken. Sie finden Tipps für Ausflüge und Aktivitäten von Radfahren über Wandern bis Klettern - je nachdem wie sportlich Sie sind oder es sein wollen. Hinter dem Gotthard beginnt der Süden Europas. Mit jedem Kilometer Richtung Süden wird es wärmer. Die Berge werden etwas grüner, die alpinen Nadelwälder werden weniger, und mediterrane Palmen bestimmen nun häufiger das Landschaftsbild. Nicht verwunderlich ist es, dass es Naturliebhaber*innen hinauszieht zu einem Spaziergang am Seeufer, auf alpine Höhenwege oder auf Kunst- und Kulturwanderwege - 4366 Kilometer Wanderwege stehen dafür im Tessin zur Verfügung.

Naturerlebnisse im Tessin - Ausflüge, Radfahren, Klettern, WandernAussicht auf Fiore di pietra vom Gipfel des Monte Generoso. (Foto: Ticino Turismo / swiss-image.ch / Loreta Daulte)

Trailrunning - Sportbegeisterte kommen auf ihre Kosten

Trailrunning im Tessin - Scenic TrailAuf dem Scenic Trail unterwegs (Foto: Ticino Tuirsmo / Luca Crivelli)Sportbegeisterte finden im Tessin mit den hohen Bergen, den ursprünglichen Tälern sowie unzähligen Bächen, Wasserfällen und Flüssen beste Bedingungen für Trailrunning. Zwölf ausgewählte Trailrunning-Routen von leicht bis schwer sowie mehrere Events versprechen ganzjährig Erlebnisse. Unter den Tessiner Trailrunning-Strecken findet jeder passionierte Bergläufer seine individuelle Route. Sie reichen von leichten Single-Trails mit nur wenigen Höhenmetern über mittelschwere bis hin zu sehr schweren Distanzen. Die schweren Distanzen sind technisch und konditionell anspruchsvolle Wege, die meist über steile Passagen entlang von Bergkämmen führen und absolute Trittsicherheit erfordern. Bei den ganz unterschiedlichen Touren tauchen die Trailrunner in die Südschweizer Natur mit freien Ausblicken auf Bergketten, Gipfel und Seen ein. Es geht über blühende Alpenwiesen und sonnige Panoramawege, vorbei an Murmeltierkolonien. Bewirtete Hütten und die typischen Tessiner Grotti am Weg laden zur wohlverdienten Pause ein. Wer möchte, kann in den eiskalten Bergseen oder Gumpen ein erfrischendes Bad im glasklaren Wasser machen. 2022 wird erstmals der Ticino Mountain Running Cup durchgeführt, eine Wettkampfserie mit insgesamt elf Rennen.

Wandertipp Naturwaldreservate

Das Tessin gehört zu den waldreichsten Kantonen der Schweiz. So hat der Wald als Erholungsraum seit jeher einen grossen Stellenwert. Wer gerne ins Grüne eintaucht kann die wohltuende, regenerierende Wirkung der Natur geniessen. Gleich 18 Naturwaldreservate sorgen nachhaltig für die Biodiversität und den Erhalt ursprünglicher Landschaften. Gut markierte Wanderwege führen durch zum Teil dschungelartige Reservate und unberührte Wälder. Der üppigen Vegetation steht im Tessin eine einzigartige Pflanzenvielfalt gegenüber – von subtropisch bis hochalpin.

Mergugno :: Bosco Sacro di Mergugno

Goldregen im heiligen Wald von Mergugno

Er ist einzigartig in der Schweiz: der heilige Wald Bosco Sacro di Mergugno, wo der „Goldregen“ in Hülle und Fülle wächst. Ein Anblick, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Nicht umsonst wird das Herz des gleichnamigen Waldreservats zwischen Frühlingsende und Sommeranfang "pioggia d'oro" (Goldregen) genannt. Für Botaniker:innen und Naturliebhaber:innen ist die Hauptblütezeit des kleinen Baums mit seinem traubigen Blütenstand, der bis zu 30 Zentimeter lang werden kann, ein absoluter Höhenpunkt.

Goldregen im Bosco Sacro di MergugnoGoldregen im Bosco Sacro di Mergugno (Foto: Parco Nazionale del Locarnese)

Das Waldreservat Bosco Sacro di Mergugno liegt oberhalb von Brissago an der südlichen, steilen Bergflanke des 2188 Meter hohen Ghiridone. Empfehlenswert für Wanderfreunde ist der mässig anspruchsvolle Marsch über drei Stunden. Ausgangspunkt der 8,5 Kilometer langen Höhenwanderung ist der kleine Parkplatz oberhalb des Dörfchens Mergugno (1050 Meter). Ein gut ausgebauter Weg führt in den Wald hinauf, der bis auf 1600 Metern gedeiht. Vorbei an der Alpe Arolgia geht es zur Selbstversorgerhütte Capanna Al Legn, die auf 1804 Metern zu einer Rast einlädt. Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg.

Monte Carasso :: Hängebrücke Carasc

Monte Carasso - Wanderung zur tibetischen Brücke "Carasc"

Nur wenige Kilometer von Bellinzona entfernt beginnt die familienfreundliche mittelschwere Wanderung zur tibetischen Brücke "Carasc". Mit 270 Metern ist sie eine der längsten Hängebrücken der Schweiz. Die vierstündige Tour startet in Monte Carasso und führt vorbei an Weingütern, die zur Verkostung des Tessiner Merlot einladen. Ziel ist das mit dem Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes ausgezeichnete Dorf Curzútt, in dessen Ortskern mit typischen Tessiner Steinhäusern ein kleines Gasthaus zur Pause einlädt. Nur wenige Wanderminuten entfernt befindet sich die kleine Kirche San Barnàrd mit Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Überquerung einer 100 Meter tiefen Schlucht auf der Ponte Tibetano verspricht herrliche Aussichten auf die in Herbstfarben leuchtende Landschaft. Die Wanderstrecke ist ca. 8 Kilometer lang und dauert ca. 4 Stunden.

Tibetische Hängebrücke CarascDie tibetische Hängebrücke aus der Luft (Foto: Ticino Turismo)

Locarno :: Seilbahn von Orselina

Mit der Bergbahn auf Locarnos Hausberg Cardada

Die ultramoderne Seilbahn von Orselina bringt die Passagiere in nur fünf Minuten auf 1340 Meter. Gebaut wurde die Kabinenbahn Orselina-Cardada im Jahr 2000 nach Plänen des Tessiner Stararchitekten Mario Botta. Schon während der Bergfahrt ist das Panorama aus der Glaskabine ein Erlebnis. Von Cardada aus führt eine Sesselbahn nach Cimetta (1670 Meter). Oben angekommen bietet der Hausberg von Locarno gleichzeitig eine Aussicht auf den tiefsten Punkt der Schweiz, den Lago Maggiore, und mit der Dufourspitze auch auf die höchste Erhebung des Landes. Neben der Bergbahn von Mario Botta war die landschaftsarchitektonische Neugestaltung durch Paolo Bürgi Teil der Neupositionierung, die im Jahr 2020 ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Weitere Projekte wie ein Spielspazierweg, ein Aussichtssteg, eine geologische Beobachtungsstation, ein MTB-Trail, Paragliding, ein Reflexzonenpfad sowie verschiedene Restaurants machen Cardada heute zu einem der beliebtesten Ausflugsziele des Tessins.

Monte Cardada - Hausberg von LocarnoAusflugtipp Monte Cardada bei Locarno (Foto: Ticino Turismo)

Fahrplan, Preise, Informationen

Swing the World

Auf dem Cardada steht seit Frühjahr 2020 eine Swing the World Schaukel, die einen Seeblick aus einem ganz besonderen Blickwinkel bietet. Sie befindet sich unmittelbar neben der Bergstation, so dass beim Schaukeln der Blick auf die Seilbahn, die Baumwipfel, das herrliche Panorama auf den Lago Maggiore und die umliegende Berge auf einmal genossen werden kann.

Swing the World auf dem CardadaSwing the World auf dem Hausberg von Locarno (Foto: Ticino Turismo / Fabio Balassi)

Mit "Swing the World" haben Elisa Cappelletti und Fabio Balassi, ein junges Paar aus dem Tessin, während der Lockdown-Phase im Frühling 2020 eine kantonsweite Attraktion ins Leben gerufen. Die Swing Spots in der italienischen Schweiz sollen Besucher:innen inspirieren, auf Entdeckungstour in die Natur zu gehen.

Capolago :: Monte Generoso

Auf den Monte Generoso mit der Zahnradbahn

Der Monte Generoso ist einer der beliebtesten Aussichtsberge des Tessins. Von 1704 Metern Höhe ist ein atemberaubender Blick auf die Seenlandschaft, die Stadt Lugano, die Po-Ebene und die Berge vom Apennin bis zum Gotthardmassiv sowie der Berninagruppe möglich. Mit der Zahnradbahn geht es von Capolago am Luganersee aus auf den Gipfel. An der letzten Haltestelle steht das Wahrzeichen des Monte Generoso, der „Fiore di pietra“ (übersetzt: Steinblume), ein markantes Gebäude aus der Feder des Stararchitekten Mario Botta. Mehrere Wanderwege von leicht bis mittelschwer laden zum Wandern ein. 

Sunset Aperitivo auf dem Monte Generoso

In der „Fiore di pietra“ wird während der Saison ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm angeboten, darunter jeweils freitags einen romantischen Sunset Apero auf der großen Terrasse - ein wahres Erlebnis, denn der Sonnenuntergang auf dem Monte Generoso ist spektakulär. Im Preis von 29 Schweizer Franken sind die Hinfahrt ab Capo Lago (18.35 Uhr) sowie die Rückfahrt (23 Uhr), eine Risotto-Verkostung sowie Livemusik enthalten.

Zahnradbahn auf den Monte GenerosoDie Zahnradbahn Monte Generoso (Foto: Ticino Turismo / Luca Crivelli)

Die Zahnradbahn bringt seit dem Jahr 1890 Gäste von Capolago auf den Gipfel. Die Strecke ist eine der ältesten im Land. In 40 Minuten legt die Zahnradbahn knapp zehn Kilometer zurück und klettert rund 1000 Meter in die Höhe. Die Eisenbahnen stammen aus der Zeit um 1950. Einige Male im Jahr fährt die älteste in der Schweiz betriebene Dampfeisenbahn (Baujahr 1890) auf den Monte Generoso. Hier ist eine Reservierung erforderlich. Die Auffahrt dauert rund 2,50 - 3,00 Stunden.

Fahrplan, Preise, Informationen, Events

Cadenazzo :: Themenwanderweg Monte Ceneri

Themenwanderweg auf dem Monte Ceneri

Der Themenwanderweg "Via del Ceneri", der in der Magadino-Ebene am Bahnhof von Cadenazzo startet und führt hoch auf den Ceneri-Pass zur neuen Piazza Ticino führt. Der Monte Ceneri hat früher wie heute im Nord-Süd-Verkehr eine besondere Bedeutung. Ende 2020 wurde hier der Ceneri-Basistunnel eröffnet - ein 15 Kilometer langer Eisenbahntunnel, der als südlicher Zubringer für den Gotthard-Basistunnel dient.

Tessin31Auf dem Kulturpfad des Monte Ceneri (Foto: Nicola Demaldi)

Vom Bahnhof Cadenazzo aus erreicht man den Startpunkt der Tour auf dem Ceneripass per Bus. Von dort führt die "Via del Ceneri" durch das Gebiet des Monte Ceneri über St. Antonino bis zu den drei mittelalterlichen Burgen von Bellinzona. Auf dem historischen Weg waren im Laufe der Jahrhunderte Wanderer, Pilger, Armeen und Händler unterwegs, um die Alpen zu überqueren. Informationstafeln informieren entlang der Strecke über Geschichte und Kultur. Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zeugen vom einstigen Leben in der Region. Ansehen kann man sich u.a. eine restaurierte Mühle, ein Roccolo (ein gemauerter Turm für die Vogeljagd), ein Radio-Museum, Kirchen und Kapellen sowie das symbolische Totem auf der Piazza Ticino. Das Totem wurde aus dem für den Bau der Alptransittunnel am Gotthard und Ceneri gewonnenen Gestein hergestellt. Mittels Lehrtafeln wird die Mobilitätgeschichte des Monte Ceneri im Laufe der Jahrhunderte erzählt. 

Dank der eindrucksvollen Kastanienwälder von Robasacco, die zu den prächtigsten im Tessin zählen, lohnt sich der Weg besonders auch im Herbst. Mit einem Höhenunterschied von 420 Metern und einer Länge von knapp achtzehn Kilometern ist die Wanderung leicht. Sie ist in rund 4 - 5 Stunden zu bewältigen.

Morcote :: Parco Scherrer

Parco Scherrer in Morcote

Manche behaupten, Morcote am Luganersee wäre das schönste Dorf im Tessin. Die Lage im Windschatten des Arbostora-Hügels ist nicht nur großartig, sondern sie führt auch dazu, dass Morcote im Winter in den Genuss eines sehr milden Klimas kommt.

So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass in dem milden Klima eine der größten Attraktionen Morcotes der Parco Scherrer ist. Dieses besondere Park-Denkmal ist der wahr gewordene Traum von Herrmann Arthur Scherrer (1881 - 1956), der als Textilhändler viel in der Welt herumkam. Bei diesen Reisen entwickelte er eine besondere Liebe für die Kunst und Kultur des Orients, die sich auch in dem mediterranen Garten widerspiegelt.

Am Steilhang nördlich von Morcote kaufte Scherrer 1930 ein Grundstück, um einen Garten anzulegen. Was bis dahin ein Durcheinander aus Weinberg und Gestrüpp war, entwickelte sich unter Scherrers künstlerischer Anleitung zu einem subtropischen Park aus Zypressen, Zedern, Palmen und Bambushainen mit mehreren kleinen Gebäuden nach klassischen und fernöstlichen Vorbildern. Hiermit schuf er den passenden Rahmen für die vielen Kunstwerke und Plastiken, die Scherrer im Laufe der Jahre gesammelt hatte.

Seit dem Jahr 1965 ist das Grundstück im Besitz der Gemeinde Morcote, die sich verpflichtete, die Parkanlagen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Parco Scherrer in Morcote / TessinBlick in den Parco Scherrer in Morcote (Foto: Milo Carpi / Ticino Turismo)

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Parco Scherrer, Riva da Sant Antoni, CH-6922 Morcote
  • Wann: 10.00 - 17.00 Uhr (15. März bis 30. Juni und 1. September bis 31. Oktober) :: 10.00 - 18.00 Uhr (Juli und August)
  • Wieviel: Erwachsene 7,00 CHF, Kinder unter 16 Jahren 2,00 CHF, ermäßigt 6,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon +41 91 9662125

Tipp: Neben dem Parco Scherrer laden rund um den Luganersee und den Lago Maggiore mehrere Parks und Gartenanlagen zu einer botanischen Weltreise ein. Empfehlungen unter: ticino.ch/gaerten 

Lugano :: Monte Bar

Monte Bar - im Abendrot leuchtende Berge

Vom 1816 Meter hohen Gipfel des Monte Bar geniessen Besucher:innen Panoramablicke auf die zu seinen Füssen liegende Stadt, den Luganersee und die umliegende Bergwelt – ganz besonders in dem Augenblick, wenn das warme, rote Licht die umliegenden Berge einfärbt. 200 Meter unterhalb des Gipfels liegt die Capanna Monte Bar, geführt von Serge Santese und James Mauri. Die moderne Berghütte ist nicht nur beliebter Treffpunkt der Luganeser, sondern auch rund ums Jahr Anlaufstelle für Wanderer und MTB-Fans. Dank riesiger Fensterfronten haben Gäste beim Aperitivo oder Abendessen das Alpenpanorama im Inneren der Hütte genauso wie auf der grossen Aussenterrasse im Blick. Und wer über Nacht bleibt, der erlebt am nächsten Morgen gleich noch den Sonnenaufgang.

Informationen im Internet

Arosio :: Themenwanderweg Kastanie

Auf dem Themenwanderweg "Sentiero del Castagno" im Malcantone

Der Herbst ist die beste Jahreszeit, um ausgedehnt durch die üppigen Kastanienhaine im Malcantone, einem waldigen Hügelland südwestlich von Lugano, zu streifen. Der dort angelegte Themenwanderweg "Sentiero del Castagno" vermittelt Wissenswertes über den Kastanien-Anbau und die zugehörigen Wälder.

Der Kastanie auf der Spur auf dem "Sentiero del Castagno"Der Themenwanderweg "Sentiero del Castagno" (Foto: Ticino Turismo)

Die 15 Kilometer lange Rundwanderung startet in Arosio. Sie führt in fünf bis sechs Stunden durch bezaubernde Landschaften und vorbei an malerischen Dörfern mit reizvollen Aussichten. An verschiedenen Standorten erfahren WandererInnen Interessantes über die Bedeutung der Kastanie im Tessin sowie über die Verarbeitungsprozesse für die verschiedenen Produkte. Kastanienspezialitäten verkosten lassen sich auf der Tour zum Beispiel im Ristorante Castagno in Mugena. Die Ortschaften entlang des Wegs sind alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, so dass die Tour streckenweise auch abgekürzt werden kann.

Lugano :: Monte San Salvatore

Auf den Monte San Salvatore mit der Standseilbahn

Der Monte San Salvatore ist der Hausberg von Lugano und wird auch schon mal der Tessiner Zuckerhut genannt. Der Legende nach soll Jesus auf seinem Weg in den Himmel auf dem Gipfel einen Zwischenhalt eingelegt haben, um einen letzten Blick auf den schönsten Flecken Erde zu werfen. So erklären die Einheimischen die Herkunft des Namens Monte San Salvatore, was auf Deutsch übersetzt "Berg des Heiligen Erretters" bedeutet. Vom Hausberg Luganos, der 912 Meter hoch ist, geniesst man bei schönem Wetter ein wunderschönes 360-Grad-Panorama von den Berner und Walliser Alpen bis zur Po-Ebene, während einem die Stadt Lugano und der Luganer See zu Füssen liegen. Neben dem herrlichen Panorama lohnen zudem unzählige Wanderwege, ein Naturpfad, ein Museum, die Kirche der Erzbruderschaft sowie ein Klettersteig für geübte Bergwanderer den Besuch auf dem Monte San Salvatore. 

Auf den Gipfel von Luganos Hausberg geht es mit der Funicolare Monte San Salvatore. Die Standseilbahn bringt Ausflügler*innen seit 130 Jahren auf den Monte San Salvatore. Die Auffahrt im  Panoramawagen dauert 12 Minuten. 

Fahrplan, Preise, Informationen

Faido :: Piumogna-Wasserfall

Der Piumogna-Wasserfall in Faido

In Faido lockt ein Tessiner Naturschauspiel von seltener Schönheit. Der Piumogna-Wasserfall erfrischt die Luft und zieht magisch an. Das natürliche Badebecken, in das sich die 43 Meter hohe Wasserkaskade von Piumogna ergießt, funkelt unter den Sonnenstrahlen in türkisblauen Farben. Der Ort ist ideal für ein Picknick am Fuße der Alpenwelt der Leventina und eignet sich auch für Familien. Das Bad im flachen Wasser ist erfrischend und gleich in der Nähe befindet sich ein Abenteuerspielplatz für die Kleinen. Der Wasserfall ist auf einer kurzen Wanderung über die Via Gerra in Faido erreichbar.

Cascata della Piumogna - Piumogna-Wasserfall in FaidoDer Piumogna-Wasserfall in Faido mit seinem türkisblauen Becken (Foto: Ticino Turismo)

Der Piumogna-Wasserfall ist zudem ein ganz besonderer Fotospot. Die Wasserkaskade und das türkisblaue Wasser im Becken ist ein starkes Motiv für jeden Fotografen.

Tipp: Lesen Sie auch die Geschichte "Picknick am Piumogna-Wasserfall" auf der Internetseite der Tessiner Tourismusagentur: ticino.ch/piumogna

Palagnedra :: Waldreservat

Waldreservat von Palagnedra im Centovalli

Nirgendwo im Tessin gibt es so viele Seitentäler wie im Centovalli. Dazu gehört auch das Waldreservat von Palagnedra mit seinen besonders im Sommer grün leuchtenden Buchen- und Fichtenwäldern. Die Gegend ist ein Eldorado für Geologie- und Mineralogie-Fans. Die Vielfalt der Mineralien macht das Centovalli weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Felsen mit unterschiedlichen Einfärbungen entlang der Spazierwege weisen auf den hohen Gehalt hin. In der Antike wurde dort Kalkstein abgebaut. Eine leichte, schattige Rundwanderung von sechs Kilometern führt zu einem stillgelegten, aber restaurierten Kalkofen, wo man sich auf einer Lehrtafel den Prozess der Kalkherstellung informieren kann.

Waldreservat PalagnedraIm Centovalli (Foto: © parco nazionale del locarnese / Rasa Pascal Mayor)

Locarno :: Treno del Foliage

Indian Summer im Centovalli mit dem Treno del Foliage erleben

Das Centovalli, das „Land der hundert Täler“, verwandelt sich im Herbst in ein Farbenmeer aus Rot, Gelb und Orange in den verschiedensten Schattierungen. Dieser "Indian Summer" von Tessin kann von Mitte Oktober bis Mitte November mit der Centovalli-Bahn erlebt werden. Mit dem "Treno del Foliage" geht es auf einer unvergesslichen Fahrt durch das Tal mit intensiven Herbstfarben. Die Panoramastrecke, die Domodossola im oberen Piemont mit Locarno am Lago Maggiore verbindet, bietet Aussichten auf in allen Farben leuchtende Wälder. Dazu bietet die Fahrt in der Foliage-Bahn zahllose Passagen über Brücken oder durch spektakuläre Schluchten. An der Haltestelle Verdasio bringt eine kleine Seilbahn Ausflügler:innen nach Rasa, eines der letzten autofreien Dörfer im Tessin und Ausgangspunkt der rund neun Kilometer langen Wanderung. Auf knapp 900 Metern gelegen, bietet der Ort einen herrlichen Blick auf das Centovalli. Von dort geht es über Terra Vecchia nach Bordei mit seinen liebevoll restaurierten Steinhäusern. Zurück führt ein steiler Weg nach Palagnedra. Dort lohnt der Blick in die Kirche San Michele mit ihren wertvollen Fresken, bevor es von der Haltestelle Palagnedra mit der Centovallibahn wieder nach Locarno geht.

Lodano :: Waldreservat

UNESCO-Weltnaturerbe Waldreservat Lodano

Das Waldreservat Lodano im gleichnamigen Seitental des Vallemaggia gehört mit seinen einzigartigen Buchenwäldern seit 2021 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Lebensraum vieler seltener Pflanzen und Tiere. Zur Wiederherstellung seines ursprünglichen Charakters wurden in den letzten Jahren Hütten, Ställe, Trockenmauern, Steintreppen, beweidete Waldpartien und Biotope saniert. Vier Wanderrouten mit einer Länge von vier Stunden bis zwei Tagen führen entlang glasklarer Wildbäche sowie tosender Wasserfälle durch die beindruckende Landschaft des Valle di Lodano.

Besonders empfehlenswert für naturbegeisterte Wanderfreunde ist die zweitägige Rundtour ab Lodano über insgesamt 15 Kilometer und 1.630 Höhenmeter mit Übernachtung auf der Berghütte Alp da Canaa. Auf der spannenden und anspruchsvollen Wanderung entdecken Outdoor-Fans den naturwissenschaftlichen und forstlichen Artenreichtum des Tessiner Waldreservats.

Waldreservat LodanoValle di Lodano (Foto: Daniele Oberti)

Onsernone :: Waldreservat

Urwaldfeeling im Waldreservat Onsernone

Das Onsernonetal im Hinterland des Lago Maggiore ist das wildeste Tal im Tessin. Charakteristisch sind seine dschungelartigen Wälder und tiefen Schluchten, durch deren Talgrund der Fluss Isorno führt. Ein wahres Eldorado für Wanderer, die die unberührte Natur der Tessiner Täler entdecken möchten. Seit Jahren wird hier nicht mehr forstwirtschaftlich gearbeitet, was dazu führte, dass sich der Wald in ein wildes Geflecht von Bäumen jeden Alters entwickelt konnte. So wachsen alle möglichen Pilzarten an Baumrinden, am Boden liegende Stämme sind von Moos und Flechten bedeckt und lassen echtes Dschungelfeeling aufkommen. Ein gut ausgeschildertes Wegenetz macht das Onsernonetal zum idealen Reiseziel für alle, die gerne zu Fuss auf Entdeckungsreise gehen. Wie ein Kurztrip nach Hawaii fühlt sich die zweistündige Rundtour über knapp sechs Kilometer quer durch das dschungelartige Reservat an.

Waldreservat OnsernoneWasserfall im Waldreservat Onsernone (Foto: Ticino Turismo / Glauco)

Gambarogno :: Lehrpfad

Lehrpfad Zwischen Bergen und See

Am Hügel des Gambarogno verläuft der Lehrpfad "Zwischen Bergen und See". Die Route verbindet die Orte Dirinella - einem Weiler von Caviano unmittelbar an der italienischen Grenze - mit Contone in der Magadinoebene. Die Tour führt durch Wälder, Wiesen und Dörfer mit schönen Aussichten und Panoramen auf der einen Seite, und auf der anderen Seite bekommen Wanderer aber auch einen Blick auf die Industrie, Landwirtschaft und Strassen der Gemeinde Gambarogno. Und immer wieder erhält man eine grandiose Aussicht auf den Lago Maggiore.

Frühlingswanderung im GambarognoFrühlingswanderung im Gambarogno (Foto: Ticino Turismo)

Auf rund vierzig Themen-Tafeln kann man sich über die Entwicklung der Region informieren. Territoriale Veränderungen der letzten 150 Jahre, die Entwicklung der Eisenbahn, die Kanalisierung des Flusses Ticino oder die Kultivierung des Gebiets sind einige der Themen auf den Hinweistafeln. Dazu gibt es eine Menge an historischen und geografischen Fakten oder Informationen zur Entwicklung des Tourismus, zu alten Berufen, zu Fauna und Flora u.v.m.

Der Tourismusverband Ticino Turismo empfiehlt eine Tour im beginnenden Frühling, wenn sich die warmen und sonnigen Tage an den palmengesäumten Ufern des Lago Maggiore ankündigen und die Berggipfel rundherum noch schneebedeckt sind. Die beginnende Pflanzenpracht in den duftenden und blühenden Gärten oder im Parco botanico del Gambarogno ist das Highlight dieser Tour. Der 20000 Quadratmeter grosse botanische Garten blüht mit 950 Sorten Kamelien und 800 verschiedenen Magnolien, Azaleen, Pfingstrosen und Rhododendren am farbigsten von Mitte März bis Mitte Mai.

Valle di Muggio :: Rundwanderweg

Valle di Muggio - Rundwanderung durch das südlichste Tal der Schweiz 

Das südlichste Tal der Schweiz ist das Valle di Muggio. Es bietet Eindrücke wie vor 100 Jahren und gilt mit seinen winzigen Dörfern, die eingebettet in terrassierte Landschaften an den Steilhängen kleben, als lebendiges Freilichtmuseum.

Ein circa acht Kilometer langer Rundwanderweg führt vorbei am Kühlhäuschen "Nevère", am Vogelfängerturm "Roccoli" oder am Kastaniendörrhäuschen "Graa". Es geht über Brücken und durch dichte Kastanienwälder. Start und Ende der Tour ist das charmante Dorf Bruzella. Dort befindet sich auch die Hauptattraktion des Tals, die über 700 Jahre alte Mühle von Bruzella. Sie wird auch heute noch betrieben und kann von April bis Oktober jeden Mittwoch- und Donnerstagnachmittag sowie an drei Sonntagen im Monat besichtigt werden.

Locarno :: Kamelienpark

Parco delle Camelie in Locarno

In Locarno am Lago Maggiore scheint die Sonne 2300 Stunden im Jahr, und damit ist Locarno die wärmste Stadt der Schweiz. Das mediterrane Klima prägt Locarnos Pflanzenwelt, die immer wieder Anziehungspunkt für Naturliebhaber*innen aus aller Welt ist.

So ist zum Beispiel der Parco delle Camelie (Kamelienpark) in der Via Gioacchino Respini am Ende der Uferpromenade ein Höhepunkt der Gartenkunst. Mehr als 850 unterschiedliche Kamelienarten lassen den Park über neun Monate erblühen. Die Blumenbeete bilden eine Art Labyrinth, in dem die Besucher*innen sich zwischen den blühenden Pflanzen bewegen können. Ein kleines Amphitheater mit Steinen aus dem Maggiatal bietet den Besuchern und Besucherinnen eine Sitzgelegenheit mit Blick auf den See. Es umgibt das größte Beet des Parks, das mit duftenden Kamelienarten bepflanzt ist.

Der Park ist täglich geöffnet - 9.00 - 18.00 Uhr (1. März - 30. September) sowie 9.00 - 16.45 Uhr (1. Oktober - 28. Februar). Der Eintritt ist frei.

Kamelienpark Locarno am Lago MaggioreParco delle Camelie - Ausblick auf den Lago Maggiore (Foto: Ascona Locarno Tourismus / Alessio Pizzicannella)

Lugano-Carona :: Botanischer Garten

Botanischer Garten Parco botanico San Grato

Der Botanische Garten „Parco botanico di San Grato“ befindet sich über dem Luganersee, auf dem Hügelzug von Carona (Anfahrt: Via San Grato 2, Lugano-Carona). Von Lugano aus ist er gut mit Auto oder Bus erreichbar.

Parco botanico San Gratto in CasronaBlick vom Parco San Grato auf den Luganersee (Foto: © Milo Zanecchia)

In dem 62.000 Quadratmeter großen Park wächst die zahl- und artenreichste Sammlung an Azaleen, Rhododendren und Koniferen der Region. Sechs Themenwege führen durch den Park. Dies sind im Einzelnen:

  • Märchenweg - Kinder können den Park auf spielerische Art erkunden.
  • Panoramaweg - Der Weg führt zu verschiedenen Aussichtspunkten mit Picknick- und Grillmöglichkeit an der Ringstatue.
  • Relaxweg - Er verbindet alle leicht begehbaren Wege des Parks.
  • Botanischer Weg - Auf Tafeln bekommen Sie Informationen zu zahlreichen Zierpflanzen und zur wilden Vegetation des Parks.
  • Kunstweg - Sie können sich mit Werken von 18 verschiedenen Künstlern befassen.
  • Sinnesweg - Entdecken Sie ihre fünf Sinne neu auf schonende und bewusste Weise.

Der „Parco botanico di San Grato“ in Carona ist das ganze Jahr über geöffnet. Eine gute Besuchszeit sind die Monate April und Mai - insbesondere dann wenn die Vegetation sich entfaltet. Für einen kompletten Parkrundgang benötigen Sie mindestens 2 Stunden. Hunde können im Park an der Leine mitgeführt werden. Fahrräder sind nicht erlaubt. Der Eintritt ist frei.

Swing the World

Seit 2020 steht im Parco San Grato eine Swing the World Schaukel, von der aus Sie einen außergewöhnlichen Panoramablick über die Region bekommen.

Swing the World im Parco San GratoSwing the World - außergewöhnlicher Blick auf den Luganersee (Foto: Ticino Turismo / Fabio Balassi)

Mit "Swing the World" haben Elisa Cappelletti und Fabio Balassi, ein junges Paar aus dem Tessin, während der Lockdown-Phase im Frühling 2020 eine kantonsweite Attraktion ins Leben gerufen. Die Swing Spots in der italienischen Schweiz sollen Besucher:innen inspirieren, auf Entdeckungstour in die Natur zu gehen.

Übrigens: Wenn Sie in dieser Gegend sind, statten Sie dem Künstlerdorf Carona unbedingt einen Besuch ab. In dem historischen Tessiner Dorf, das sich in schöner Lage zwischen dem Monte San Salvatore und dem Monte Arbostora befindet, finden Sie an Häusern und Kirchen eine Vielzahl an Kunstwerken von bedeutenden Architekten, Bildhauern, Stuckateuren und Steinmetzen.

Lugano :: MTB-Trail am Monte Tamaro

MTB-Trail am Monte Tamaro bei Lugano

Ganz neu ist die MTB-Strecke auf dem Monte Tamaro in der Region Lugano. Die 32 Kilometer lange, technisch anspruchsvolle Rundtour Tamaro Bike Nr. 362 bietet herrliche Ausblicke auf den Luganersee und den Lago Maggiore.

Streckenverlauf

Von Rivera geht es hoch mit der Seilbahn auf die Alpe Foppa, von wo aus der erste steile Anstieg auf unbefestigtem Weg startet. Über 330 Höhenmeter später lohnt ein Stopp in der Capanna Tamaro, wo die Bikefans mit einer 360-Grad-Panoramasicht auf die Tessiner Seen und Berge belohnt werden. Hier können die Batterien aufgeladen werden, bevor es auf die herausfordernden insgesamt ca. neun Kilometer langen Singletrail-Abfahrten geht. Sie führen hinunter in die Region Malcantone bis nach Bedano. Von dort geht es zurück nach Rivera, durch kleine Tessiner Dörfer bis zur Talstation der Bergbahn.

Beim Aufstieg sind auf der ca. Dreieinhalb-Stunden-Tour 756 Höhenmeter und im Abstieg 1811 Höhenmeter zu bewältigen.

MTB-Trail am Monte TamaroAnspruchsvoller MTB-Trail am Monte Tamaro (Foto: Ticino Turismo / Marco Toniolo)

Informationen und GPX-Daten

Über den Monte Tamaro

Der Monte Tamaro bei Lugano war vor allem als Skigebiet bekannt, heute ist der Berg bei Lugano ein Erlebnisberg. Mit Gondel- und Rodelbahn, Seilpark, Tyrolienne und mehr gibt es Erlebnisse für die ganze Familie. Für Outdoor-Sportler:innen gibt es Wanderwege und Mountainbike-Trails. Kulturinteressierte finden mit der Kapelle Santa Maria degli Angeli aus der Feder von Stararchitekt Mario Botta ein Monument der Liebe mit internationaler Ausstrahlung. Ein Kulturpfad und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab. 2022 feiert der Erlebnisberg sein 50-jähriges Jubiläum. Zukünftig ist geplant, die Energieversorgung u.a. mit einer Fotovoltaikanlage und verschiedenen Massnahmen zur Energierückgewinnung auf dem Berg autark zu gestalten, ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Mehr Infos: www.montetamaro.ch/de

Monte TamaroDie Seilbahn am Monte Tamaro (Foto: Lugano Region / Milo Zanecchia)

Morbio Inferiore :: Breggia Schlucht

Der Geopark in der Breggia Schlucht

Der Parco Gole della Breggia ist der erste Geo-Park der Schweiz. Die vom Fluss Breggia freigelegten Gesteinsschichten dokumentieren fast lückenlos einen Zeitbogen von weit über hundert Millionen Jahren. In die 1,5 Kilometer lange Schlucht im unteren Muggiotal führt ein Weg, auf dem sich zahlreiche Spuren der Ur-Meere finden, u.a. Felsschichten mit Fossilien, Reste von unterseeischen Lawinen und Vulkanausbrüchen. Dazwischen gibt es immer wieder türkisgrüne Gumpen, die zu Badepausen einladen.

Der Park kann auf einer historischen oder einer geologischen Route erkundet werden. An der Ghitello-Mühle (Morbio Inferiore) befinden sich eine Infostelle zum Geopark und Parkplätze, wenn Sie mit einem privaten Verkehrsmittel anreisen. Vom Bahnhof Balerna dauert der Fußweg rund 30 Minuten.

Geopark in der Breggia Schlucht - Parco delle Gole della BreggiaParco delle Gole della Breggia (Foto: Ticino Turismo)

Informationen zum Park: www.parcobreggia.ch

Tipp: Vergessen Sie nicht Ihre Kamera. Im Geopark sind Fotospots im Überfluss zu finden.

Brissago :: Wanderung nach Ascona

Wanderung von Brissago nach Ascona

Die zehn Kilometer lange Tour von Brissago nach Ascona ist ein besonderer Tipp für eine typische Frühlingswanderung. Die angenehm milden Temperaturen und das Sprießen des ersten zarten Grüns sind die idealen Voraussetzungen für einen Wandertag in der sonnenverwöhnten Region Tessin.

Blick auf den Lago MaggioreRonco sopra Ascona am Lago Maggiore (Foto: © Schweiz Tourismus / Christof Sonderegge)

Duftende Mimosensträucher, gepflegte Palmengärten und unvergessliche Ausblicke auf den tiefblauen Lago Maggiore sind die Merkmale der Wanderung von Brissago nach Ascona. Die Wanderung dauert gut drei Stunden und führt in erhöhter Lage vorbei am malerischen Ronco sopra Ascona, über den Monte Verità und endet schließlich auf die berühmte Piazza von Ascona.

Piotta :: Val Piora

Weg der Seen im Val Piora

Ein mittelschwerer Wanderweg ist der "Weg der Seen" im Pioratal, der als Rundtour mit 15,5 Kilometern angelegt ist und ca. 5,50 Stunden dauert. Es müssen 870 Höhenmeter beim An- und Abstieg zurückgelegt werden.

Vom Dorf Piotta aus geht es mit der Standseibahn hinauf zur Station von Piora, die seit 1921 auf dieser Strecke fährt. Die Ritom-Bahn überwindet 786 Höhenmeter mit einer Steigung von 87,8 Prozent. Das macht die Standseilbahn zu einer der steilsten der Welt.

Die Bergstation in 1794 Metern Höhe erreicht man in ca. 15 Minuten. Nach nur wenigen Minuten hat man bereits einen Blick auf den Ritom-Stausee, hinter dem sich eine einzigartige Seen- und Berglandschaft ausbreitet. Mit angenehmer Steigung geht es hinauf zum 2208 Meter hohen Pizzo Föisc und zur Selbstversorgerhütte Rifugio Föisc, wo eine Rast eingelegt werden kann. Der Wanderweg führt weiter zum Ritom-See, dem größten Tessiner Bergsee. Am westlichen Ufer entlang kommt man zur Abzweigung zum Lago di Tom, der für seinen weißen Sandstrand bekannt ist. Danach geht es zum Cadagnosee, dem dritten der Piora-Seen. Es wird das Landschaftsschutzgebiet der Alpe di Piora durchquert, eine der größten Almen im Tessin. Danach führt der Weg zurück zur Bergstation der Ritombahn, die die Wanderer zurück nach Piotta bringt.

GPX-Daten, Karten und weitere Informationen: Ticino.ch/hike2

Lago Ritom im PioratalBlick auf den Lago Ritom im Val Piora (Foto: Ticino Turismo / Remy Steinegger)